CRM-Projekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern daran, dass niemand die Fäden in der Hand hat: Der Fachbereich weiß, was er braucht, aber nicht, was möglich ist. Die IT weiß, was möglich ist, aber nicht, was gebraucht wird. Der Anbieter liefert, was bestellt wurde. Und alle warten aufeinander.
Was wir in dieser Rolle tun
Anforderungen übersetzen. Aus „wir brauchen bessere Auswertungen“ wird eine Liste von Feldern, die dafür erhoben werden müssen – und die unbequeme Frage, wer sie pflegt.
Reihenfolge festlegen und verteidigen. Der wichtigste Beitrag einer Projektleitung ist nicht, alles zu ermöglichen, sondern Dinge auf später zu schieben. Wie wir das schneiden, steht unter Projektplanung.
Zwischen den Beteiligten vermitteln. Fachbereich, IT, Geschäftsführung, Softwareanbieter, Partner für Schnittstellen, Datenschutzbeauftragte, Betriebsrat. Jede Gruppe hat berechtigte Interessen, und sie widersprechen sich regelmäßig.
Termine und Aufwände realistisch halten. Auch gegenüber der eigenen Erwartung. Wir sagen früh, wenn ein Termin nicht mehr zu halten ist – das ist unangenehmer als Schweigen, aber deutlich billiger.
Entscheidungen dokumentieren. Nicht als Selbstzweck, sondern damit in zwölf Monaten noch nachvollziehbar ist, warum etwas so gebaut wurde.
Was wir mitbringen, was ein reiner Projektmanager nicht hat
Unser Input kommt nicht nur aus der Projektsteuerung, sondern aus vier Feldern, die in der p17 zusammenkommen:
| Feld | Was das im Projekt bedeutet |
|---|---|
| CRM | Wir wissen aus Projekten, welche Anforderungen sich später als Sackgasse erweisen |
| Daten | Datenqualität, Dubletten, Anreicherung und Übernahme sind Hauskompetenz |
| Geodaten & Geomarketing | Räumliche Fragestellungen – Gebiete, Standorte, Touren – gehören bei uns zum Alltag, nicht zum Zukauf |
| Betrieb | Über unser Tochterunternehmen nice-IT GmbH auch die Frage, wo das Ganze am Ende läuft |
Gerade die Kombination aus CRM und Geodaten wird unterschätzt. Sobald es um Vertriebsgebiete, Standortauswahl, Tourenplanung oder regionale Auswertungen geht, entscheiden Datenfragen über den Nutzen des CRM – und diese Fragen stellt üblicherweise niemand im Projekt.
Auch produktunabhängig
Wir übernehmen die Projektleitung auch dann, wenn die Software nicht von uns kommt. Das klingt gegen das eigene Interesse und ist es kurzfristig auch. Langfristig ist es der ehrlichere Weg: Eine Projektleitung, die gleichzeitig Lieferant ist, hat bei jeder Entscheidung einen zweiten Hut auf. Wenn Sie das trennen möchten, ist das nachvollziehbar.
Woran Sie merken, dass Sie eine externe Projektleitung brauchen: Wenn der Satz „Darum kümmert sich eigentlich Frau X – nebenbei“ fällt. Nebenbei funktioniert bei CRM-Projekten so lange, bis die erste Terminkollision kommt.
Wenn bei Ihnen ein Projekt schon einmal steckengeblieben ist, ist die Projektrettung der passende Einstieg. Bei einem neuen Vorhaben genügt ein Gespräch – melden Sie sich.