Wir planen cobra Projekte nach einem einfachen Grundsatz: Eine Sache, die funktioniert, ist mehr wert als fünf, die halb fertig sind. Das klingt banal, widerspricht aber dem natürlichen Verlauf jedes Projekts, in dem mit jeder Woche neue Ideen dazukommen.
Was in der Planung festgelegt wird
Das Ziel in einem Satz. Woran erkennen alle Beteiligten in sechs Monaten, dass sich das Projekt gelohnt hat? Ohne diesen Satz gibt es kein Ende, sondern nur Fortsetzung.
Der Umfang der ersten Stufe. Welche Daten, welche Prozesse, welche Anbindungen kommen zuerst? Was ist ausdrücklich Stufe zwei?
Die Rollen. Wer entscheidet fachlich? Wer stellt Daten bereit? Wer ist der interne Ansprechpartner, wenn eine Frage nicht bis nächste Woche warten kann? Ein Projekt ohne benannte Ansprechperson auf Kundenseite verliert Tempo, egal wie gut der Dienstleister ist.
Die Daten. Welche Bestände kommen aus welchen Quellen, in welchem Zustand? Das ist meist die größte Unbekannte – siehe Datenübernahme.
Der Aufwand. Realistisch, mit benannten Annahmen. Aufwände für Datenaufbereitung, Anpassung und Schulung stehen bei uns im Angebot, nicht im Kleingedruckten.
Ein bewährter Zuschnitt
| Stufe | Inhalt | Ziel |
|---|---|---|
| 1 | Datenübernahme, Grundstruktur, Rechte, Einweisung | Alle arbeiten mit einem gemeinsamen Datenbestand |
| 2 | Vorgänge und Abläufe, die täglich gebraucht werden | Der Alltag läuft im System, nicht daneben |
| 3 | Auswertungen, Kampagnen, Auswertung über CRM BI | Aus Daten werden Entscheidungen |
| 4 | Schnittstellen, Automatisierung, Portale | Das System arbeitet mit, statt nur zu speichern |
Nicht jedes Projekt braucht alle vier Stufen. Aber fast jedes Projekt, das mit Stufe 4 beginnt, kommt nie bei Stufe 1 an.
Die Fragen, die wir früh stellen
- Was passiert, wenn wir eine Anforderung nicht umsetzen? Wenn die Antwort „nichts“ lautet, ist sie Stufe drei.
- Ist dieser Ablauf besonders, weil das Geschäft besonders ist – oder weil es historisch so gewachsen ist?
- Wer im Team wird das neue System aktiv nicht wollen, und was tun wir dagegen?
Die dritte Frage ist die unbequemste und die wichtigste. Widerstand im Team ist normal und lässt sich einplanen; ignoriert man ihn, entscheidet er später über das Projekt.
Praxis-Tipp: Planen Sie den Termin für den Rückblick gleich mit ein – acht bis zwölf Wochen nach dem Start. Dort zeigt sich, was wirklich genutzt wird, und Stufe zwei lässt sich auf Basis von Erfahrung statt Vermutung schneiden.
Steht die Planung, folgt die Implementierung. Läuft bei Ihnen bereits ein Projekt, das nicht vorankommt, ist die Projektrettung der richtige Einstieg.